Zwei auf einen Streich

Wo bleibt nur meine Zeit? Heute schreibe ich endlich über meine beiden Desserttermine aus dem November und Dezember. Einmal gab es einen Fachtag in Hannover „Zu Gast in anderen Küchen“ und dann Weihnachten mit Ralf Richter in Salgitter. Schön war es!

Am 14. November hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung zu einem Fachtag eingeladen. Mit meinem Buchprojekt durfte ich dabei sein und dann gleich auch noch in der kleinen Demoküche ein Dessert vorbereiten (lassen). Edda Wilkening, Fotografin der ersten Stunde, war wieder für mich dabei. Wie wunderbar, dass es Edda gibt und sie sich wieder einmal einen Tag freigeschaufelt hat, um mich zu begleiten. Das ist wirklich berührend. Außerdem war diesmal Nejat dabei – im Sprachkurs war ich ihre Deutschlehrerin und jetzt hat sie gemeinsam mit Layla ein Dessert gemacht. Kleine Pfannkuchen, gefüllt mit einer Creme und Pistazien und Kokos. Traumhaft lecker. Aber noch namenlos.

Wieder durfte ich wunderbare Menschen und ihre eigenen Projekte kennenlernen. Eine Handvoll Karten in der Tasche und ich schaue, wohin mich die nächsten Rezepte locken werden. Nejat und Layla haben alles so toll vorbereitet, dass wir fast nur noch anrichten mussten – und essen. Das Rezept habe ich noch gar nicht in der Hand, aber ich verpreche es nachzureichen – im Gesamtpaket mit den anderen Rezepten. Im Rahmen dieses Projektes empfehle ich allen Lesern mal auf die Website der DGE Sektion Niedersachsen zu schauen, denn dort sieht man auch, wer alles dabei war. Ich danke dem tollen Team aus Hannover jedenfalls für die Einladung – eine großartige Veranstaltung mit einem tollen Projektfilm! Gemeinsam kochen und dann gemeinsam essen – Wunderbar!

Dann war da noch der 16.12.2017 und Weihnachten mit Ralf Richter und seinen wundervollen Wichteln….

Eins muss ich sagen – wer Ralf kennt, der lässt sich gerne begeistern und hilft mit. So war es auch an diesem besagten Samstag im SOS-Mütterzentrum in Salzgitter. Ralf hat sie alle hergelockt und alle sind gekommen. Sozialministerin Carola Reiman, Barber Angels Brotherhood, Anne Wünsche und Hennig Merten aus „Berlin Tag und Nacht“, die zauberhafte Joey Grit, unzählige Wichtel und für mich und alle Gäste am Wichtigsten: Mario Wagner, Chefkoch des Tages und sein Team bestehend aus Heike, Sandra, Dubri, Stefan und Sven. Spekulatiusmousse war das Dessert.

Aus Burgwedel kam ich mit einem Tisch voller Bücher. Die habe ich auf Wunsch verpackt und an die sozial bedürftigen Gäste verschenkt, die Ralf eingeladen hatte. Viele wollten das Buch an Familienmitglieder verschenken. Es gab so nette Gespräche und ich war sehr berührt, dass so eine kleine Geste die Menschen erfreut hat. Außerdem gab es kostenlose Brillen, ein Styling und Make up, Geschenke in Form von Kleidung, Decken und dann auch noch ein sensationelles Gansessen. Sogar für die Unterhaltung war gesorgt und es gab Tanz und Gesang. Alles von Ralf Richter organisiert – mit Hilfe seiner Orgawichtel. Weit über 80 Helferinnen und Helfer haben diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht. Die angereisten Fernsehsender haben sich fast nur für die tolle Arbeit der rockigen Friseure interessiert, aber bei so viel Engagement war es auch wirklich schwer „gerecht“ zu berichten. Im Service hat natürlich auch „Tag und Nacht in Berlin Star“ Anne Wünsche geholfen und es gab viele Freudentränchen, die an diesem Tag geflossen sind. Wie wundervoll!

Das Küchenteam habe ich schon morgens ins Herz geschlossen, und durfte in meiner unauffälligen Art zwischen allen Aktivitäten ungeniert fotografieren und vor allem später auch probieren. Mario – dein Dessert ist ein Traum und auch alle LeserInnen werden alsbald ein Rezept bekommen. Jetzt habe ich eins für 100 Personen, das muss ich erstmal umrechnen.
Dann gab es noch all die anderen Wichtel und tollen Momente. Eines weiß ich, nächstes Jahr bin ich wieder dabei!!! Als Servicewichtel. Ralf, du bist mein persönlicher Held und ich danke dir, dass ich dabei sein durfte!!

In meinem nächsten Beitrag gibt es ein paar Neuigkeiten aus meiner Wohnort. Ich möchte eine Initiative vor meiner Haustür vorstellen.

Etwas habe ich in den letzten Wochen wieder erfahren dürfen und gelernt. Es ist egal wo du herkommst, wenn du Menschen wie Ralf, Edda, Layla, Nejat oder andere engagierte und herzensgute Menschen kennst, dann bist du einfach reich beschenkt. Danke Leben!

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